Crypto Valley wird sichtbar - Die Geschichte des Crypto Valley
Crypto Valley Pioneers Interviews · 9 Feb 2026 · 5:52
This Crypto Valley Pioneers film tells how Crypto Valley gained international visibility. René Hüsler and Alexander Denzler, who teach at Hochschule Luzern, and Mathias Ruch of CV VC and CV Labs recount starting the first blockchain conferences in Zug and how those events gave Crypto Valley its face. The series, an initiative of the City of Zug, explores the early days of an ecosystem that began in Zug in 2013.
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From Crypto Valley Pioneers Interviews, hosted by Crypto Valley Pioneers.
Transcript
Die Idee, einen Verein zu gründen, ist daraus entstanden, weil wir gesagt haben: “wir müssen da etwas machen. Es reicht nicht, wenn einzelne Personen das vorantreiben und aktiv sind, sondern wirklich, dass wir das bündeln können ganz klar mit einem internationalen Fokus.” Wenn man dieses Bild hier anschaut, der Gründung des Vereins, da sieht man, dass ganz unterschiedliche Personen drauf sind. Auf der einen Seite ist das Johann Gevers, natürlich Niklas Nikolajsen, Vasily Suvorov von Luxoft damals und auch Søren Fog, der mit iprotus die ganze Thematik vorangetrieben hat.
Oliver Bussmann ist da auch noch drauf. Ich denke auch, er war bereits sehr aktiv in diesem Feld. Den Verein haben wir dann gegründet, und auf dieser Basis dann dementsprechend die ganze Entwicklung gestartet, mit dem das Crypto Valley wirklich dieses Gesicht gekriegt hat. Die Crypto Valley Conference ist ein Event, bei dem wir alle unterschiedlichen Interessengruppen einladen wollen.
Also die Unternehmen, die Hochschulen, Studierende aber auch beispielsweise Leute aus der Regierung. Wir haben dann 2018 die erste Durchführung gehabt, damals noch in Zug selbst. Mittlerweile sind wir hier jetzt an der Hochschule Luzern in Rotkreuz und führen die Konferenz jetzt hier durch. Wir veranstalteten einen Wettbewerb für Blockchain-basierte Startups im Versicherungssektor.
Wir sagten uns: “Organisieren wir doch auch noch Panels, da wir ja ein ganzes Ökosystem von spannenden Gründern hier haben, von Pionieren, Startups und Dienstleistern. Sie können von ihren Erfahrungen berichten." Ursprünglich war es nur ein halber Tag, doch so ist der CV Summit entstanden und hat sich mit der Zeit weiterentwickelt. Das hat zusätzlich dem ganzen noch ein bisschen Auftrieb gegeben.
Ein Bundesrat, der bei der Öffnung dabei ist. <i>Guten Morgen, Ladies and Gentlemen, </i> <i>Guten Morgen alle zusammen.</i> <i>Ich freue mich sehr, hier zu sein.”</i> Ich glaube, ihm war auch bewusst, dass da was kommt, das nicht an der Schweiz vorbeiziehen soll. Was heisst, er hat da wirklich gemerkt, dass das ein Thema ist, mit dem wir uns positionieren können international. Mit diesem Hintergrund wurde dann die Blockchain Taskforce gegründet, die von Ueli Maurer damals initiiert wurde aus dem Finanzdepartement.
Mathias Ruch und auch Heinz Tännler waren da die treibenden Kräfte dahinter. In nur einem oder zwei Monaten gewannen wir 60, 70 Vertreter der verschiedenen Interessengruppen. Sogar die Banken waren dabei und auch viele Politiker. Wir schrieben ein White Paper das die wichtigsten Punkte ansprach und überreichten es an einer unserer Konferenzen dem damaligen Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Dies hat sich dann weiterentwickelt zur Swiss Blockchain Federation, in der wir noch immer wichtige Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz als Blockchain-Hub ansprechen.
Aus dieser Task Force ist dann die Swiss Blockchain Federation entstanden, bei der ich auch Gründungsmitglied war, sodass diese Themen weiter vorangetrieben werden können mit einem ganz klaren Schweizer Fokus. Die Konferenz hat mich dann dazu bewegt, mit Rene Hüsler das noch etwas zu besprechen und zu schauen, dass wir ein Blockchain Lab gründen können. Da würde ich ganz klar sagen, da waren wir First Mover in der Schweiz. Da hat es nichts gegeben, also keine Ausbildung oder Weiterbildung in diesem Bereich. Heute sieht man natürlich, dass Weiterbildung im Bereich Blockchain und zwar in verschiedenen Aspekten, dass es das mittlerweile in der ganzen Schweiz gibt.
Ich finde, es war “zur richtigen Zeit am richtigen Ort.” Das ist das Schlüsselwort hier, “am richtigen Ort”, weil die Schweiz, also die FINMA, sehr aktiv war in den letzten Jahren mit der Ausgestaltung der Gesetzeslage, damit es ein bisschen klarer wird, was man darf und was man nicht darf. Das Kapital ist natürlich da. Ein tiefer Steuersatz hilft natürlich auch und auch, dass das Know-how in der Schweiz da ist. Das finde ich auch noch einen wichtigen Aspekt. Das Fazit, das ich ziehen würde auf die letzten sechs Jahre, ist, dass wir wirklich in einem Hype gestartet sind, und dann in ein kleines Loch runtergegangen sind und wir jetzt wirklich auf einer Entwicklung sind,
die kontinuierlich voranschreitet. Zusammengefasst kann man sagen: Neue Technologien werden kurzzeitig immer überschätzt und langfristig unterschätzt. Ich glaube, das kann man auch für die Blockchain-Technologie sagen.